Umwelt- und Werkstoffberatung
Wolfgang Hüllen
öffentl. best. u. vereid. Sachverständiger

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Fallbeispiel - Kühlwasseranalyse

Einschränkung der Kühlleistung in einem Kraftwerkskreislauf. Eine Analyse des Kühlwassers wurde mit folgenden Ergebnissen durchgeführt:

Cu

0.003 mg/l

 

Cl

< 5.0 mg/l

Mn

0.006 mg/l

 

KMNO4-Verb

524.56 mg/l

Fe

0.069 mg/l

 

NH4

0.04 mg/l

Ca

59.620 mg/l

 

NO3

5.7 mg/l

Na

18.784 mg/l

 

NO2

< 0.01 mg/l

S

15.054 mg/l

 

Alkalität

3.70 MWERT

P

0.048 mg/l

 

Rstd.

110° 350.0 mg/l

pH

7.10 pH

 

Feststoffe

2.3 mg/l

Leitfähigkeit

0.48 mS/cm

 

SiO2

310.00 mg/l

Demnach handelt es sich um ein Wasser mittlerer Härte mit relativ geringen Elektrolytgehalten (Chlorid, Sulfat), aber großen Anteilen an organischen, reduzierenden Verunreinigungen (KMnO4-Verbrauch) sowie Kieselsäure (SiO2). Die geringen Gehalte an Schwermetallen Fe, Mn, Cu beweisen, dass dieses Wasser nicht korrosiv ist. Wegen der hohen SiO2-Gehalte neigt es allerdings zur Bildung von Ablagerungen. SiO2 und KMnO4-Verbauch können bedeuten, dass in dem Kühlsystem Kieselalgen und andere Mikroben gut gedeihen. Wo sich Mikroorganismen absetzen, bilden sich Biofilme, unter denen durch die Stoffwechselprodukte Metalle korrodiert werden können (Biofouling, mikrobielle Korrosion).

Lösung:

Durch Einsatz von speziellen Bioziden wurden Kieselalgen abgetötet, mit Dispergatoren vorhandene Ablagerungen entfernt.
Danach arbeitete das System wieder zufrieden stellend.